Nerf Herder

Nerf Herder - Jonathan

Eine Nacht so kalt, einsame Gedanken, so alt...

GefàƒÂ¼hrt vom Schrei des Mondes, wandle ich durch groàƒŠ¸e unberàƒÂ¼hrte WàƒÂ¤lder. GefàƒÂ¼hrt an

das alte verlassene Tal meiner Gedanken. Thronend, vom Berg blicke ich voller Stolz in die endlosen Tiefen

dieses erhabenen Nordlandes. Nebel steigt vom Boden auf und schimmert geheimnisvoll im Mondeslicht.

Ich fàƒÂ¼hle die màƒÂ¤chtigen KràƒÂ¤fte, die mich und diese weite Landschaft in dieser Mondesnacht umgeben...

Diese majestàƒÂ¤tischen MàƒÂ¤chte und das alte Schwert, das ich bei mir trage, erinnern mich an vergangene Zeiten,

als ich noch ein groàƒŠ¸er Krieger war. An uralte WàƒÂ¤lder, in denen schon meine Vorfahren lebten.

An die alte dunkle Burg, umgeben von màƒÂ¤chtigen Bergen, langen und kalten FlàƒÂ¼ssen. An all die andren

verschneiten MondesnàƒÂ¤chte, in denen ich mit den MàƒÂ¤chten der Nacht auf Pferden aus den Festungen der Burg in

die Ferne zu dem Schlachtfeld am Rande des Waldes zum Kampfe ritt. Schon aus der Ferne hàƒÂ¶rte man die letzten

Schreie unserer Feinde und die SchlàƒÂ¤ge von eisernen Waffen. àƒœberall Blut und kalte KàƒÂ¶rper.

Dies war der kampf und Sieg des Nordmannes. Kampf und Sieg fàƒÂ¼r den, der am nordischen Himmel thront.

Kampf und Sieg fàƒÂ¼r Wotan...

Dies sind alles uralte Gedanken, meine Gedanken an vergangene Zeiten, an Zeiten, als der Norden noch

jung, regiert von Feuer und Eis. Mein Schwert geschmiedet in seinem Feuer. Mein Schwert

gehàƒÂ¤rtet in seinem Eis...

Aber es ist vorbei und was einst war wird nicht mehr sein. Die Einsamkeit hat mich eingeholt und ich kann

nichts dagegen tun. Stille, Einsamkeit...lebe ich àƒÂ¼berhaupt?

Meine Gedanken, uralte Gedanken...

Und doch werde ich wieder kàƒÂ¤mpfen, wenn der màƒÂ¤chtige Klang des heidnischen Hornes àƒÂ¼ber

die nordischen WàƒÂ¤lder erklingt.

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